Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matthäus 13,45.46)
Christus selbst ist die kostbare Perle... Die Gerechtigkeit Christi hat, als reine weiße Perle, weder Fehler noch Makel. Kein Menschenwerk kann das großartige und wertvolle Geschenk Gottes übertreffen. Es ist ohne Fehler.
In Christus liegen "alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" verborgen. (Kol. 2,3)
Er ist "uns von Gott ... zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung" gemacht (1. Korinther 1,30). Alles, was die Not, die Sehnsucht der menschlichen Seele stillen kann - in dieser wie in der kommenden Welt - ist in Christus zu finden. Unser Erlöser ist die so kostbare Perle, dass im Vergleich dazu alles andere als Verlust eingeschätzt werden kann ...
Im Gleichnis wird die Perle nicht als Geschenk dargestellt.
Der Kaufmann kaufte sie um den Preis seines ganzen Vermögens.
Viele fragen sich, was das bedeute, da doch Christus in der Bibel als ein Geschenk bezeichnet wird. Er ist wohl ein Geschenk, aber nur an Menschen, die sich selbst uneingeschränkt ihm übergeben - ihre Seele, ihren Körper und ihren Geist. Wir sollen uns Christus schenken, um ein Leben des willigen Gehorsams gegenüber all seinen Forderungen zu führen. Alles, was wir sind, alle Talente und Fähigkeiten die wir haben, alles gehört dem Herrn und ist seinem Dienst geweiht. Wenn wir uns also völlig ihm übergeben, verschenkt sich Christus mit all den Schätzen des Himmels an uns. Wir bekommen die kostbare Perle...
Auf dem Markt, auf dem die göttliche Barmherzigkeit die Leitung hat, wird die kostbare Perle - so wird uns gesagt - ohne Geld und völlig kostenlos gekauft.
Auf diesem Markt können wir sämtliche Güter des Himmels erwerben. Der Juwelenschatz der Wahrheit steht allen zur Verfügung...
Der Heiland lädt uns mit liebevoller, ernster Stimme ein: "Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest ..." Die Ärmsten wie die Reichsten können das Heil kaufen, denn kein weltlicher Reichtum, wie groß er auch sein mag, kann es sichern. Das Heil wird uns vielmehr durch willigen Gehorsam zuteil, indem wir uns Christus als ein erkauftes Eigentum hingeben.. .
Wir können uns das Heil nicht verdienen. Aber wir sollen eifrig und ausdauernd danach streben, als würden wir alles in der Welt dafür hingeben.
Entnommen aus Maranatha, S. 72
Aus der Zeitschrift für Gesundheit und geistliches Leben "Die Arche" ( Juni 2002 )
Herausgeber:
Elisa Stiftung
Kervelseweg 38
7255 KW Hengelo Gld, Niederlande
Kontaktadresse für den deutschsprachigen Raum:
Missionswerk Eben - Ezer e.V.
Dorfstraße 46
07554 Brahmenau
Tel.: 0172-3439749



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