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Die Bedeutung des Wortes Jesu: „Es ist vollbracht!“ bei der Schöpfung, am Kreuz und bei seiner Wiederkunft

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Mark Finley, Mitarbeiter und Berater von Ted Wilson (Präsident der Generalkonferenz der STA) für Evangelisation. Ansprache zur Bayrischen Vereinigungskonferenz in Augsburg. Sabbatabend – 2. Juli 2011

Einleitung

Ich bin so froh, dass ich heute bei euch sein darf und ich bin überzeugt, Gott spricht zu uns heute Abend. Gott wird den einen oder anderen berühren, einen Mann oder eine Frau. Irgendeiner wird durch Gottes Wort verändert werden. Ein Jugendlicher wird eine Entscheidung für die Ewigkeit treffen. Wenn wir die Bibel, Gottes Wort, hören oder lesen, dann berührt Gottes Geist unser Herz und unser Leben wird verändert. Predigen ist keine religiöse Unterhaltung, sondern Gott spricht. Derselbe Geist der die biblischen Schreiber inspirierte, spricht durch jede Seite der Bibel zu uns, wenn wir sie aufschlagen. So lasst uns beten und während wir beten, bitte Gott, etwas Besonderes in deinem Leben zu tun. Bitte Gott, dich persönlich zu berühren. Am Ende dieser Stunde werde ich einen Aufruf machen. Wenn der Heilige Geist zu dir gesprochen hat und dir vielleicht bewusst geworden ist, dass du von Christus abgekommen bist, oder es eine schwere Last in deinem Leben gibt, oder du das persönliche Gebet und Bibelstudium vernachlässigt hast, aber Gott dein Herz heute Abend neu belebt hat, dann werde ich dich am Ende dieser Stunde einladen, nach vorne zu kommen, deine Last abzulegen und seine Gnade und Vergebung anzunehmen und neue Kraft für dein Leben zu empfangen.

Lasst uns beten, bevor wir Gottes Wort aufschlagen:

Gebet

Unser himmlischer Vater, danke für alles, was der Heilige Geist an diesem Sabbat unter uns gewirkt hat. Wir öffnen jetzt unser Herz erneut für dich. Du hast uns persönlich etwas zu sagen. Möge dein Wort ein lebendiges Wort für uns sein, ein unser Leben veränderndes Wort. Möge es ein wiederbelebendes Wort sein. Komm, o Herr, und berühre uns. Zeige uns unser größtes Bedürfnis. Mögen wir Jesus sehen. Amen

Ansprache

In den Tagen des Britischen Empire sandte Oliver Cromwell seinen Sekretär zu einer besonderen Mission auf den Kontinent. Der Sekretär war sehr nervös. Er wollte als Repräsentant des Weltreiches nicht versagen. Er übernachtete mit seinem Diener in einem kleinen Hafen. In jenen Tagen war es üblich, dass der Diener zu Füßen seines Herrn schlief. Der Sekretär war wegen der Ereignisse des nächsten Tages innerlich so aufgewühlt, dass er unmöglich schlafen konnte. Ist euch das schon einmal passiert, dass euch eure Gedanken den Schlaf raubten? Vielleicht hattet ihr am nächsten Tag ein wichtiges Treffen und ihr musstet immer daran denken. Um 2 Uhr morgens saß dieser Diplomat senkrecht im Bett. Er war so ruhelos, dass er seinen Diener aufweckte. Dieser schaute seinen Herrn an und sagte: „Herr, was ist los?" Der Diplomat meinte: „Ich bin so aufgeregt wegen dem morgigen Treffen." Der Diener sagte: „Darf ich eine Frage stellen?" „Natürlich!" „Regierte Gott die Welt, bevor Sie geboren wurden?" „Natürlich tat er das." „Wird Gott die Welt nach ihrem Tode regieren?" „Ja, das wird er." „Warum gehen Sie dann nicht schlafen und lassen Gott auch in der Gegenwart regieren?"

Du und ich, wir dürfen ruhig sein. Wir können Ruhe finden bei einem Gott, der die Welt geschaffen hat, bei einem Christus, der die Welt erlöst hat und bei einem Jesus, der wiederkommt, um die Welt zu retten. Drei Worte können die gesamte Bibel zusammenfassen. Diese drei Worte sprechen über unseren Ursprung, über den Sinn unseres Daseins und über unsere Bestimmung. Diese Worte sprechen über den Garten Eden, über einen Hügel, der Golgatha heißt, und eine Stadt, die das Neue Jerusalem genannt wird. Diese drei Worte sagen uns, woher wir kommen, warum wir da sind und wohin wir gehen.

Diese Worte wurden vor Jahrhunderten geschrieben, doch sie sprechen uns in diesem Jahrhundert und heute hier in Augsburg an. Sie sprechen von unserem Selbstwert. Sie sprechen von der Vergebung und der Leben bringenden Kraft, die vom Thron Gottes ausgeht. Sie sprechen von Befreiung. Wir finden diese drei Worte in drei Büchern der Bibel. Wir finden sie im 1. Buch Mose, im Johannesevangelium und in der Offenbarung. Wir finden sie bei der Schöpfung, beim Kreuz und bei der Wiederkunft Christi. Die Worte sagen: „Es ist vollbracht!"

I. Die Schöpfung

Nehmt eure Bibel und öffnet 1. Mose 2,1 – in diesem Vers kommen wir zum Höhepunkt der Schöpfung: „So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer." Hier finden wir die Wahrheit der Worte: „Es ist vollbracht!" Gott überblickte die Schöpfung. Er sah die Erde mit einem grünen Teppich bedeckt, er sah die bezaubernde Blütenpracht, er sah die Obstbäume die voller Früchte hingen, er sah die quirligen Bäche und die singenden Vögel, und er sah Adam und Eva, das erste Menschenpaar Hand in Hand durch den Garten Eden gehen, und Gott sagte: „Es ist vollbracht!" Die Schöpfung spricht davon, was Gott getan hat. Wir sind nicht eine Ansammlung mit Haut überzogener Knochen. Wir sind kein genetischer Zufall, kein ungeordneter Zellhaufen. Gott sah Adam und Eva an. Er sah die Komplexität des pulsierenden Herzens und den Kreislauf des Blutes, er sah die Funktion der Muskeln und er sah das Gehirn mit seinen mehr als 14 Milliarden Zellen und er sagte: „Es ist vollbracht!" Wir sind geschaffen nach dem Bilde Gottes. Die Schöpfung bezeugt einen Gott, der uns geschaffen hat.

Erhebe dein Haupt aus dem Staub. Bist du enttäuscht? Fühlst du dich einsam wie ein kosmisches Waisenkind? Von sieben Milliarden Menschen will jeder einen Platz im Leben haben. Gott spricht zu dir: Ich habe dich geschaffen, ich habe dich geformt. Bevor du im Leib deiner Mutter empfangen wurdest, warst du in meinen Gedanken geformt. David verstand dieses Konzept der Schöpfung. Die Evolution bildet keine Grundlage für unseren Selbstwert. Sie gibt uns keinen Sinn und keine Identität. Sie gibt uns keine Antwort auf die wichtigste ethische und philosophische Frage des Lebens. Wer bin ich? Aber die Bibel gibt uns die Antwort. Sie sagt: Du bist geschaffen nach dem Bilde Gottes. Du hast dich nicht über lange Zeiträume entwickelt. Du lebst nicht sinnlos wie ein Tier. Die Schöpfung beantwortet die tiefsten Fragen des menschlichen Geistes. In Psalm 33,15 steht: „Er, der ihnen allen das Herz gebildet hat, er gibt auch acht auf alle ihre Werke." Gott hat dich individuell gemacht. Es gibt im ganzen Universum keinen, der so ist wie du. Gott schaut heute auf dich herab. David sagt von Gott in Psalm 18,20: „Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir." Gott hat Freude an dir. Es gibt einen Platz im Herzen Gottes, der ist allein für dich reserviert. Gott denkt an dich. Wenn ein Gott ein Handy besäße, und intergalaktische Telefongespräche führen würde, dann wäre dein Gesicht schon auf seinem Bildschirm. Wenn Gott einen Computer hätte, dann wären dort Bilder von dir gespeichert.

Die größte Erkenntnis, die Sünde in unserem Leben zerbrechen kann, ist dann gegeben, wenn wir verstehen, dass Gott uns geschaffen hat, dass er jeden Tag an uns denkt, dass er alles unternehmen wird, um uns zu retten. Wenn ich verloren gehe, gibt es für immer eine leere Stelle im Herzen Gottes, dann ist da eine Einsamkeit in seinem Herzen. Denn es gibt kein Geschöpf im ganzen Universum, das mich ersetzen und meinen Platz einnehmen könnte. Wir sind Kinder des himmlischen Königs. Königliches Blut fließt durch unsere Adern.

Vom Schöpfer wegzulaufen, das königliche Erbe auszuschlagen, sich als billig zu verkaufen bedeutet, dem Schöpfer zu misstrauen. Du bist in Gottes Gedächtnis, er denkt unentwegt an dich. In Psalm 139,17.18 steht: „Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig! Wollte ich sie zählen — sie sind zahlreicher als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich immer noch bei dir!" Du wirst sagen: Es gibt etwa 7 Milliarden Menschen auf dieser Welt. Wenn ich verloren gehe, wird Gott es nicht bemerken. Stell dir vor, du bist eine Mutter, die vier Kinder hat. Eines davon ist der siebenjährige Johannes, der gerne Fußball spielt. Du siehst, wie er auf die Straße läuft, aber du kommst zu spät, ein Auto erwischt ihn. Er ist sofort tot. Ich besuche dich, um dich zu trösten und sage: „Die wirtschaftliche Lage ist nicht einfach. Die Kosten für Kleidung sind recht hoch. Die schulische Ausbildung erfordert beträchtliche Mittel. Ich möchte, dass du an die positiven Dinge denkst. Du hast noch drei andere Kinder. Sie werden deine Zeit beanspruchen. Wenn du jetzt den Kuchen aufteilst, bekommt jeder 25 % mehr. Und die Eiscreme lässt sich auch in größere Portionen teilen. Du hast noch drei Kinder, sorge dich jetzt nicht um Johannes".

Was würdest du sagen, wie würdest du reagieren? Ich bin sicher, du würdest mich zu Recht aus dem Haus werfen. Du würdest sagen: Keins meiner anderen Kinder kann Johannes ersetzen. Niemand kann so lächeln wie er. Niemand kann so auf meinen Schoß springen, den Arm um mich legen und wie er mein Gesicht küssen. Denke darüber nach: Der Gott, der 4 oder 5 Kinder geschaffen hat, besitzt eine unbegrenzte Kapazität zu lieben. Der unbegrenzte Gott der Schöpfung, der die Sterne ins Universum setzte, hat einen Platz in seinem Herzen für dich. Wenn du dich einsam fühlst, wenn du enttäuscht bist, wenn dich die Probleme des Lebens überwältigen, dann wisse: Der Gott, der alle Dinge geschaffen hat, hat die Macht, mit jedem Problem deines Lebens fertig zu werden. Er ist der Allmächtige, der Allwissende, der liebende Schöpfer, der deinem Leben Sinn und Wert gibt.

II. Die Erlösung

Das zweite Wort „Es ist vollbracht" begegnet uns am Kreuz. Bevor Jesus ans Kreuz geschlagen wird, steht er im Gerichtssaal des Pilatus. Er wird seiner Kleider beraubt und entblößt. Er wird gegeißelt mit Lederriemen, in die eiserne Kugeln und Knochenspäne eingefügt sind. Mit jedem Schlag wird ihm eine tiefe Wunde zugefügt. Stellt euch vor, wie Jesu Rücken blutet und die Muskeln und Knochen sichtbar werden. Seht, wie ihm die Krone mit den spitzen, langen Dornen auf sein edles Haupt gedrückt wird. Blickt auf ihn, der ans Kreuz genagelt wird. Seht, wie die Nägel durch seine Handgelenke getrieben werden. Wer ist der, der am Kreuz zwischen Himmel und Erde hängt? Wer ist der, der die Sünden und die Schande der Menschen trägt? Es ist Jesus, der Sohn Gottes, durch dessen Schöpfungswort Welten entstanden und dessen Befehle die Engel ausführen, den sie seit Ewigkeiten anbeten und lobpreisen. Während er leidend und sterbend am Kreuz hängt, neigt er sein Haupt und spricht: „Es ist vollbracht!" (Joh 19,30). Beachtet, er sagt nicht: „Ich bin am Ende!" Was meinte Jesus, als er ausrief „Es ist vollbracht". Was war vollbracht? Wenn wir das Kreuz verstehen, werden wir erkennen, dass Jesus am Kreuz ein Dreifaches vollbrachte.

Die erste Tatsache wird in Römer 8,1 genannt. „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist." Am Kreuz ist die Schuld getilgt. Verdammung ist weggenommen. Gibt es jemanden unter uns heute Abend, der weiß, er hat in der vergangenen Woche nicht in Harmonie mit Gott gelebt? Er ist seiner Frau gegenüber ausgerastet, er ist auf seinen Kollegen wütend gewesen. Er hat Zeit vor dem Fernseher verbracht und unmoralische Filme angeschaut, von denen er nicht möchte, dass jemand davon erfährt. Vielleicht ist jemand unter uns, der mit seiner Freundin ausgegangen ist und es sind Dinge passiert, deretwegen sie sich schämen und schuldig fühlen. Ist jemand hier, den die Last seiner Schuld niederdrückt? Der sich schuldig fühlt wegen seines Versagens und der durch den Heiligen Geist davon überzeugt ist, unrecht gehandelt zu haben. Hört die Zusage in Römer 8,1: „So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr [...]." Es gibt viele Gründe für Verdammnis, an die uns der Heilige Geist erinnert. Aber, wenn wir zu Jesus kommen und unsere Sünden ihm bekennen, nimmt er die Last der Schuld und Schande von uns.

Aber es gibt eine zweite Tatsache für das Wort „Es ist vollbracht" – Rö 8,15: Die Knechtschaft ist vorüber. Satan hatte alles versucht, Jesus zur Sünde zu verführen. Aber durch die Kraft des Heiligen Geistes wurde Jesus zum Überwinder. Am Kreuz hat Jesus für uns gesiegt. Befindest du dich in Knechtschaft? Bist du gefangen in Gier oder in der Kritiksucht? Du gehst zur Gemeinde und siehst nichts Gutes mehr. Nach dem Gottesdienst kritisierst du die Gemeinde, du redest nur von dem was deiner Meinung nach falsch war. „O Herr, befreie uns von den Banden der Kritiksucht!" Vielleicht bist du in Knechtschaft der Genusssucht oder abhängig von einem bestimmten Lebensstil, oder gefangen von deinen Lüsten. Was nimmt dich gegenwärtig gefangen? Jesus sagt: „Es ist vollbracht! Römer 8,15-17 sagt: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden." Die Schuld ist vergangen. Die Knechtschaft der Sünde ist gebrochen. Wir mögen gelegentlich noch fallen, aber wir sind nicht länger unter der Knechtschaft.

Die dritte Tatsache, die das Wort „Es ist vollbracht" bezeugt, ist, der Tod ist besiegt! Es gibt keine Angst mehr vor dem Tode. Römer 8,35.38.39: „Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." Weil Jesus an unserer Stelle starb für unsere Verdammnis und Schuld und aus dem Grabe auferstanden ist, brauchen wir uns vor dem Tod nicht mehr zu fürchten. Je älter wir werden, desto mehr erkennen wir die Gebrechlichkeit des Lebens. Ich werde in diesem Monat 66 Jahre alt (Juli 2011). Seit 43 Jahren verkündige ich die Adventbotschaft und ich weiß, ich werde keine weiteren 43 Jahre vor mir haben.

Ich fragte in der 5. Klasse meine Lehrerin an einer katholischen Schule: „Wie lang ist die Ewigkeit?" Sie sagte: Kinder, stellt euch den Ozean vor und eine Möwe, die einmal alle tausend Jahre kommt und einen Tropfen nimmt und davon fliegt. Wenn der Ozean trocken ist, dann ist die erste Sekunde der Ewigkeit vergangen. Ewigkeit ist eine unvorstellbar lange Zeit. Ist der Tod ein schwarzes Loch im Boden? Ist das Grab eine lange Nacht ohne einen Morgen? Jesus hat am Kreuz den Tod besiegt. Er hat die Gefangenschaft des Grabes überwunden. Das Leben Jesu ist keine erfundene Geschichte. Christus spricht heute Abend zu dir. Er sagt: Es ist vollbracht. Deine Schuld ist gesühnt. Deine Sünden sind vergeben. Die Knechtschaft der Sünde ist beendet. Ich habe den Tod überwunden. Du kannst ein volles Leben haben. Jenseits des Grabes gibt es einen neuen Morgen.

III. Die Vollendung

Die dritte Erfüllung des Wortes „Es ist vollbracht" finden wir im Buch der Offenbarung. Hier erreicht dieses Wort seinen Höhepunkt. Wir sind STA und glauben, dass Gott die Welt in einem bestimmten Zeitraum erschuf. Als die Zeit erfüllt war, wurde Jesus Mensch und starb für uns. Die Geschichte dieser Welt läuft einem einzigen Höhepunkt entgegen. Mehr als 1500 Mal lesen wir in der Bibel von Jesu Wiederkunft. Im Durchschnitt spricht jeder fünfundzwanzigste Vers von diesem Ereignis. Die Bibel berichtet am Anfang von einer vollendeten Welt und sie schildert am Ende eine vollendete Welt. Es gibt vier große philosophische Fragen, die junge Menschen beschäftigen. 1. Wann wird es ewige Gerechtigkeit geben? 2. Was ist die richtige Antwort auf die Frage nach Schmerz und Leid? 3. Wie steht es um den Tod? 4. Wann gibt es ewigen Frieden?

STA können, weil sie an Gottes Wort, die Bibel, glauben, diese vier Fragen beantworten. Die Geschichte ist nicht ein endloser Zyklus von Leid, Schmerz und Tod. Die Geschichte der Menschheit ist nicht ein ewiger Kreislauf von Kriegen und Tod. Alles spitzt sich auf ein großes überragendes Ereignis zu: Die Wiederkunft Christi.

Das tausendjährige Reich wird kommen. Die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem, wird herabkommen. Offenbarung 21,3 sagt: „Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott." Die Wohnstätte Gottes wird auf die Erde kommen. Gott wird bei seinen Kindern wohnen. Sie werden sein Volk sein. Das Paradies wird wiederhergestellt. Die Gemeinschaft mit Gott, wie sie ursprünglich gedacht war, wird wieder bestehen. Offb 21,4 sagt: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. " Wieder wird das Wort ergehen: „Es ist vollbracht!" Leid und Sorgen, Herzschmerzen sind für immer vorbei. Verschmutzung. Armut, Krankheiten und Tod wird es nicht mehr geben. Durch das ganze Universum hallen die Worte: „Es ist vollbracht". Wir werden für immer in Gottes Gegenwart leben und uns der Gemeinschaft mit ihm erfreuen.

Schwestern und Brüder, wir haben eine Bestimmung. Ich weiß, dass Gottes Zusagen wahr sind und sich erfüllen. Wir sind nicht geschaffen, um zu weinen, um arm zu sein, um Missbrauch zu erleben, Krankheit und Tod zu erleiden. Wir wurden geschaffen, um zu leben, um Leben in Fülle zu haben. Welch ein Freund ist unser Jesus. Er hat uns geschaffen. Er sorgt für uns. Er hing für uns an dem grausamen Kreuz. Er hat die Knechtschaft der Sünde in unserem Leben beendet. Er liebt uns zu sehr, um uns in dieser Welt voller Leid zu lassen.

Kennt ihr das Lied „Welch ein Freund ist unser Jesus"? Lasst uns aufstehen und es gemeinsam singen. Ich möchte euch etwas über die Entstehung dieses Liedes sagen. Dieses Lied wurde von Joseph Scriven verfasst. Er war ein junger Mann in den Zwanzigern. Er lebte in London. Er war verlobt und wollte heiraten. Die Einladungen zur Hochzeit waren bereits versandt. Zwei Wochen vor der Hochzeit ertrank seine Braut beim Schwimmen. Scriven war am Boden zerstört. Er verließ England und emigrierte nach Kanada, wo er 10 Jahre in den Wäldern arbeitete. Er dachte, ich werde niemals wieder lieben können. Als er 32 Jahre alt war, traf er eine Frau und verliebte sich in sie und wollte sie heiraten. Sie setzten den Termin für die Hochzeit fest. Doch ein paar Monate vor der Hochzeit starb sie. Er war seelisch völlig am Ende. Als er in sein kleines Zimmer nach Hause kam, erhielt er ein Telegramm von seiner Mutter. Sie lag in London im Sterben. Er hatte keine Möglichkeit, zu ihr zu kommen. Weinend nahm er ein Stück Papier. Er schrieb Gedanken auf, die ihn bewegten. Er wollte seiner Mutter ein Gedicht senden. Er schrieb: „Mutter, welch einen Freund haben wir in Jesus."

Wir werden jetzt das Lied singen und ich werde einen speziellen Aufruf an alle ergehen lassen, deren Herz heute von Gott berührt wurde. Ich werde nicht alle Anwesenden bitten, zum Podium zu kommen. Ich wende mich zuerst an den, der eine schwere Last mit sich trägt. Es ist vielleicht eine Not in deiner Ehe, oder mit deiner Gesundheit, oder eine finanzielle Last, die dich niederdrückt. Warum bitte ich dich, nach vorne zu kommen? Weil ich nicht möchte, dass du mit dieser Last nach Hause gehst. Jesus spricht: „Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid." Kommt zu Jesus und glaubt, dass er die Last von euch nimmt.

Ich wende mich zweitens an den, der Vergebung braucht. Bevor du den Saal heute Abend verlässt, möchte ich, dass Gottes Geist dein Herz berührt. Gibt es etwas, das du bekennen solltest? Komm zu Jesus und sage: Herr, du bist mein Erlöser, vergib mir!

Ich wende mich drittens an den, der weiß, dass er sich in einer Knechtschaft befindet. Ich weiß nicht, worin die Bindung besteht. Doch ich bitte dich, komm nach vorne und sage zu Jesus: „Herr, befreie mich von dieser Knechtschaft." Nimm seine Zusage an. „Wen der Sohn frei macht, den macht er recht frei!"

Ich wende mich viertens an den, der von Jesus abgerückt ist. Du magst ein Mitarbeiter in der Gemeinde sein, ein Ältester oder ein Diakon oder ein Besucher, und du möchtest jetzt die Entscheidung treffen, zu Jesus zurückzukommen, dann komm zum Podium. Ich möchte für alle beten, die eine Last tragen, die Vergebung brauchen oder Befreiung aus verkehrten Bindungen, oder die einen neuen Anfang mit Jesus machen möchten. Lass dein Herz jetzt von Gottes Geist berühren.

 
 
 
 
 
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Kinder Gottes müssen innerlich und äußerlich sauber sein. – SCH3 16.5
Donnerstag, den 17. Mai 2012 um 10:49 Uhr
 
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Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 13:37 Uhr
 
Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. - Johannes 8, 36
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 04:07 Uhr