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Gottes Kräuterapotheke

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Bei Kräutern denkt man an Thymian, Rosmarin und Oregano. Wussten Sie, dass Thymian gut bei Migräne wirkt? Einmal war ich bei einer Familie daheim zu einem Bibelstudium eingeladen. Als ich ankam, hatte der Mann des Hauses Kopfschmerzen. Da man mit Kopfschmerzen nicht gut studieren kann, bat ich in die Küche gehen zu dürfen. Im Küchenschrank fand ich Thymian. Daraus machte ich ihm einen Tee. Nach dreißig Minuten waren seine Kopfschmerzen verschwunden und wir konnten mit dem Bibelstudium beginnen. Was für eine Wirkung!

Auch Oregano, Basilikum und Kurkuma haben einen Nährwert. Sie enthalten Vitamin C, Vitamin A, Antioxidanzien und Kalzium. Kräuter enthalten medizinische Phytochemikalien! Schon Ellen White hat vor hundert Jahren geschrieben: »Wer vernünftige Heilmittel überlegt einsetzt, verleugnet damit seinen Glauben nicht.« (Selected Messages 2, 346; vgl. Für die Gemeinde geschrieben 2, 355)

In unserem Gesundkostladen, den wir zehn Jahre lang führten, erzielten wir zwei Drittel unserer Einnahmen durch den Verkauf von Vitaminen, für die wir viel Werbung machten. Wir haben uns schließlich aus diesen Geschäft zurückgezogen. Denn Gottes Art, die Gesundheitsbotschaft zu verkünden, besteht in der Vermittlung eines gesunden Lebensstils. Ich will damit nicht sagen, dass es verkehrt ist, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Doch Werbung für Pillen hat mit Gesundheitsmission nichts zu tun. Waren, die auf den Gesundkostmarkt kommen, wie Noni®-Saft und Wasser, das 1,70 Euro die Flasche kostet, weil es besonders viel Sauerstoff enthält, entsprechen nicht Gottes Plan. »Wasser, Luft und Sonnenschein sind Gottes Heilmittel. Wer Kräuter verwendet, die der Herr für das Wohl des Menschen wachsen lässt, verneint damit die Heilwirkung des Glaubens nicht.« (Manuscript Releases 18, 333; vgl. Der Platz von Kräutern, 7)

Das Vertrauen auf Gott bringt die eigentliche Wende! Gott sagt: Trink Wasser! Und wenn wir es tun, schafft Er etwas Übernatürliches. Gott sagt: Verwende etwas Rosmarin! Und wenn wir sein natürliches Heilmittel anwenden, tut Er etwas Übernatürliches.

Ausbilden oder medizinisch behandeln?

Solange der Mensch nicht imstande ist einen Grashalm nachzubauen, kann die Natur über seine so genannte wissenschaftliche Erkenntnis nur lachen. Heilmittel aus chemischen Substanzen können mit den Produkten der Natur nicht mithalten. Die lebende Pflanzenzelle, das Endprodukt der Sonnenstrahlen, fördert bei richtiger Verwendung den Abbau von Abfällen und Giften aus dem Organismus. Durch einfachste natürliche Mittel unterstützt sie das Bemühen der Natur. Dennoch: Kein einziges Kraut der Welt kann gesund machen. Denn »ich bin der Herr, der dich heilt!« (2. Mose 15,26 Elberfelder) Diese Maßnahmen hat Gott verschrieben und wer mit ihm zusammenarbeitet, den wird er mit seiner Kraft heilen. Wer etwas kauft und meint: Das wird mich von Rheuma heilen und weiterhin weder genug Wasser trinkt, noch vor Mitternacht zu Bett geht, täuscht sich selbst. Man kann nicht Pillen einnehmen, um einer Änderung seines Lebensstils aus dem Weg zu gehen. »Weisheit ist besser als Kriegsgerät; aber ein einziger Sünder verdirbt viel Gutes.« (Prediger 9,18) Gott möchte uns ausbilden, der Mensch mit Tabletten behandeln. Ich spreche mich damit nicht für oder gegen Medikamente aus. Es gibt Situationen, in denen Medikamente angebracht sind. Wenn ich einen Unfall habe, bringen Sie mich bitte so schnell wie möglich ins Krankenhaus. Wenn eine Operation nötig ist, soll mir niemand sagen, Gott befürworte keine Narkose – ich nehme sie vielmehr gerne an. Wenn ich Blut brauche, soll man mir eine Bluttransfusion geben. Bitte keinen Fanatismus! Medikamente haben ihren Platz, sie beseitigen aber nicht die Krankheit.

74 Prozent von 119 Medikamenten auf pflanzlicher Basis werden in der modernen Medizin noch in ähnlicher Weise eingesetzt, wie es schon in einheimischen Kulturen üblich war. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 80 Prozent der Weltbevölkerung im Krankheitsfall zuerst auf Heilpflanzen zurückgreift. Ich zweifle nicht daran. Wir haben vier Kontinente bereist und gesehen, dass die einheimischen Völker vieler Länder Heilpflanzen einsetzen. 25 Prozent aller verschreibungspflichtigen Medikamente in den USA enthalten aktive Substanzen aus Bäumen, Sträucher und Kräutern. 30 bis 40 Prozent aller Ärzte in Frankreich und Deutschland verschreiben hauptsächlich Heilkräuter. In Deutschland bekommt man beispielsweise kanadische Gelbwurzel ganz normal beim Apotheker. In den 25 Jahren, in denen ich jetzt schon Kräuter benutze, habe ich nur einen Fall erlebt, bei dem Nebenwirkungen auftraten. Das lag aber daran, dass die Person mit diesem Kraut Missbrauch trieb. Kräuter sind nicht verschreibungspflichtig und haben keine Nebenwirkungen, wenn sie mit Verstand verwendet werden. So sicher ist Gottes Plan.

Biblische Beispiele

Wir finden in der Bibel Beispiele für die Verwendung von natürlichen Heilmitteln. Jesus verwendete Erde, um die Augen des Blinden zu heilen (Johannes 9,6). Aber Jesus hat doch die Augen geschaffen! Ein Wort von ihm hätte genügt und der Blinde hätte wieder sehen können! Warum hat er so umständlich Erde mit Speichel befeuchtet und sie auf die Augen des Blinden gestrichen? Um uns ein Beispiel zu geben! Es ist völlig in Ordnung, die Heilmittel der Natur einzusetzen. Das wollte Jesus damit zeigen.

König Hiskia von Israel wurde mit einem Umschlag aus frischen Feigen behandelt (Jesaja 38,21). Ich verwende so einen Umschlag bei Furunkeln und Brustkrebs. Er ist reich an Kalium und zieht Gifte aus dem Körper. Am besten sind frische Feigen. Paulus schrieb an Timotheus: »Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deines häufigen Unwohlseins.« (1. Timotheus 5,23) Manche verstehen diesen Vers so, als ob man getrost mehr Wein als Wasser trinken könne. Doch sie irren sich, weil sie die Schrift nicht kennen. Der Wein, von dem hier die Rede ist, ist unvergorener Traubensaft. Wer sich mit dem Säuregehalt oder mit Nahrungsmittelchemie beschäftigt, weiß, dass Traubensaft Substanzen enthält, die auf Magensäure eine neutralisierende Wirkung ausüben. Deshalb empfiehlt die Bibel die Verwendung von etwas Wein (Traubensaft) für den Magen. Sogar Hippokrates hat gesagt: »Lass deine Nahrung deine Medizin sein und deine Medizin deine Nahrung.«

Thomas Jackson ist Gesundheitsevangelist und Leiter des Missionary Education and Evangelistic Training Ministry (M.E.E.T) in Huntington, Tennessee.

Aus der Zeitschrift "Unser festes Fundament" (5. Ausgabe 2004)

Herausgeber:
hoffnung weltweit e.V.
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