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Der stärkende Engel

Werden wir Jesus auch dann folgen, wenn wir alleine stehen?

»Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es geht.« (Offenbarung 14,4) Möchten wir zu diesen Menschen gehören? Dann tun wir gut daran, ihm schon hier und jetzt zu folgen. Auf uns kommt nämlich eine schwere Krise zu: das Sonntagsgesetz. Da wird sich zeigen, ob wir echte Christen sind, die Jesus wirklich folgen. Wie können wir uns gegen diesen kommenden Sturm wappnen? Auch Jesus und seine Jünger kamen in eine schwere Prüfung. Als Jesus die Krise kommen sah, nahm er sich Zeit zum Gebet. So können auch zu einem Gebetsleben finden und uns auf die Krise vorbereiten.

Schlafen oder Beten?

Im Garten Gethsemane entschied sich bereits, wer die bevorstehende Prüfung bestehen würde. Jesus betete, die anderen schliefen. »Die Augen fielen ihnen zu. Die schlafenden Jünger stellen die schlafende Gemeinde kurz vor dem Tag der göttlichen Heimsuchung dar – einer Zeit der Wolken und der tiefsten Finsternis. Jetzt zu schlafen, ist äußerst gefährlich.« (Testimonies 2, 205; vgl. Schatzkammer 1, 204)

Gott sei Dank, nicht alle schlafen! Einige machen es wie Jesus. »Ich sah, wie einige mit starkem Glauben und ringendem Flehen zu Gott riefen … Als die Beter weiter flehten, erreichte sie gelegentlich ein Lichtstrahl von Jesus. Dann fassten sie Mut und ihr Blick hellte sich auf. Andere beteiligten sich nicht an diesem Ringen und Flehen. Sie machten sich keine Sorgen, ihnen schien alles egal zu sein. Sie wehrten sich nicht gegen die Finsternis um sie herum, so dass sie in ihr wie in einer dunklen Wolke verschwanden. « (Early Writings, 269-270; vgl. Frühe Schriften, 256, 257)

Zu welcher Gruppe wollen wir gehören? Wählen wir den bequemen Weg? Schlafen wir selbstzufrieden und gleichgültig weiter, bis es zu spät ist? Oder wollen wir Jesus folgen und uns auf die kommende Krise vorbereiten? Jesu Gebet und der Schlaf der Jünger hatten Auswirkungen:

Ein Engel bringt Kraft

Kaum hatte Jesus sein Gebet beendet, geriet der Himmel in Bewegung. »Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.« (Lukas 22,43) Mit welchem Auftrag kam er? Sollte er Jesus von der Prüfung befreien? Gab es einen Ausweg aus der Krise?

»Wie sehnten sich die Engel danach, dem göttlichen Dulder Hilfe zu bringen. Doch das war nicht möglich. Es gab keinen Ausweg für Gottes Sohn. In dieser furchtbaren Krise stand alles auf dem Spiel und der geheimnisvolle Kelch in Jesu Händen zitterte. Da öffnete sich der Himmel und ein Licht durchbrach die stürmische Nacht dieser Krisenstunde; der mächtige Engel, der die Position vor Gottes Thron ausfüllt, die Satan vor seinem Fall innehatte, trat an Jesu Seite. Der Engel kam nicht, um Jesus den Leidenskelch aus der Hand zu nehmen. Er kam, um ihm zuzusichern, dass der Vater ihn liebt. Damit gab er ihm die Kraft, den Kelch zu trinken. Er kam, um den göttlich-menschlichen Bittsteller zu stärken. Er zeigte ihm den offenen Himmel und sagte ihm, dass viele Menschen durch sein Leiden gerettet würden. Sein Vater im Himmel sei auf jeden Fall größer und mächtiger als Satan. Sein Tod würde Satan die vernichtende Niederlage beibringen, und das Reich dieser Welt würde den Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden. Er werde den Lohn seiner Leiden einmal sehen und zufrieden sein, weil er dadurch eine große Schar von Menschen für die Ewigkeit gerettet haben würde. « (Desire of Ages, 693, 694; vgl. Leben Jesu, 689)

Der Engel vom Himmel wollte Jesus nicht die Leiden, die Qual oder das Kreuz ersparen, sondern ihn stärken.

… Wenn es unser größter Wunsch ist Gottes Willen zu tun, wird Gott auch uns Engel senden, die uns stärken. »Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit.« (Offenbarung 18,1)
Wenn der Spätregen ausgegossen wird, geschieht dies nicht, um uns vor der Krise zu bewahren, sondern um uns Kraft zu geben, sie zu überstehen. Mit dieser Kraft können wir die schlimmsten Anfechtungen besiegen, die Satan je über Menschen bringen durfte: die Zeit der Angst für Jakob [Jeremia 30,7; vgl. 1. Mose 31,8.12.25].

Freuen wir uns auf das Kommen dieses Engels, der uns den Spätregen bringt? … Dieser Engel stärkt uns nur dann für den Sieg, wenn unser größter Wunsch heißt: »Mein Vater … Nicht wie ich will, sondern wie du willst!« (Matthäus 26,39)

Die Verhaftung

Wie reagierten die Schläfer und wie reagierte der Beter auf das folgende Ereignis im Garten Gethsemane? »Und als er vom Gebet aufstand und zu seinen Jüngern kam, fand er sie schlafend vor Traurigkeit. Und er sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung geratet! Während er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar, und der, welcher Judas hieß, einer der Zwölf, ging vor ihnen her und näherte sich Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Sohn des Menschen mit einem Kuss? Als nun seine Begleiter sahen, was da geschehen sollte, sprachen sie zu ihm: Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen? Und einer von ihnen schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Da antwortete Jesus und sprach: Lasst ab davon! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.« (Lukas 22,45-51) …

Jesus und Judas

Was für Charaktere hatten Jesus und Judas? Als Jesus sich von Judas küssen ließ, als er das Ohr des Dieners heilte, bewies er göttliche Liebe und Geduld. Er dachte mehr an andere als an sich. Judas dagegen blieb hart und gefühllos trotz übernatürlicher Beweise für Jesu Göttlichkeit. In den letzten Tagen der Weltgeschichte werden wieder einige wie Jesus handeln und einige wie Judas. Wer Jesus nachfolgt, muss damit rechnen, in der kommenden Verfolgung von dem ein oder anderen verraten zu werden. »Alle, die in Prüfungszeiten vom Glauben abfallen, werden um ihrer Sicherheit willen falsches Zeugnis ablegen und ihre Geschwister verraten. Jesus hat uns davor gewarnt, damit uns das unnatürliche, grausame Verhalten der Geschwister, die dass Licht verwerfen, nicht überrascht. « (Ibid., 630; vgl. ebd. 626) »Jene, die Gott treu bleiben, wird man bedrohen, verklagen und für vogelfrei erklären. Sie werden ›von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden ausgeliefert werden.‹ (Lukas 21,16)« (Prophets and Kings, 588; vgl. Propheten und Könige, 412)

»Einige, die wie Judas so tun, als ob sie gerecht wären, werden ihren Herrn an seine bittersten Feinde ausliefern.« (Testimonies 5, 690; vgl. Zeugnisse 5, 721; Schatzkammer 2, 272)

Die Qualität unseres Glaubenslebens legt heute schon fest, ob wir es einmal wie Jesus oder wie Judas machen werden. Fehlt uns die Erfahrung, die Jesus auf seine letzten Stunden vorbereitete, werden wir nicht bereit sein für die letzte Zeit und es wird uns wie Judas ergehen. Judas verriet Jesus auch deshalb, weil er das Gefühl hatte, Jesus habe nicht auf ihn gehört, ja seine Vorschlägen und Ideen nicht einmal in Erwägung gezogen. Nun dachte er, würde er Jesus eine Lektion erteilen; dann würde Jesus ihm den nötigen Respekt erweisen. (Siehe Desire of Ages, 721; vgl. Leben Jesu, 717)

Jesus war oft sehr enttäuscht von seinen Jüngern. Er versuchte ihnen entscheidende Lehren nahezubringen, aber sie sperrten sich gegen sie, weil diese nicht zu ihren egoistischen, eigensinnigen Vorstellungen passten. Er gab viele Instruktionen. Aber seine Nachfolger befolgten sie nur nachlässig. Dennoch trennte er sich weder von ihnen noch sann er auf Rache. Judas ließ Rebellion und Bosheit in sich aufkommen, doch Jesus litt lieber, als anderen Leid zuzufügen. Bei seinem letzten Wunder heilte er das Ohr, das Petrus abgeschlagen hatte, um ihn zu verteidigen. Sind wir dabei zu verzweifeln, zu verbittern und zu erkalten, weil man nicht auf uns hört? Dann laufen wir Gefahr, es dem Judas nachzutun. Lieber wir lassen voller Vertrauen die Gedanken und Worte, die Gott uns eingegeben hat, bewirken, was er ihnen zugedacht hat.

Auch Petrus sündigte

Nicht nur Judas versagte in Gethsemane. Hatte nicht Jesus noch am Nachmittag zu Petrus gesagt: »Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dich einst bekehrt hast, so stärke deine Brüder.« (Lukas 22,31-32)

Statt Jesu Warnung zu beherzigen, war Petrus verletzt, nicht aus feindlicher Einstellung gegen Christus, sondern weil er nicht bekehrt war. Er war nicht auf die Krise vorbereitet. Erst griff Petrus mutig zum Schwert, um Jesus zu verteidigen. Doch als Jesus seine Hilfe ablehnte, floh er mit den anderen Jüngern. Man kann also auf unterschiedliche Weise in der Krise versagen. Einige versagen wie Judas, andere wie Petrus. »Wenn die Prüfungen um uns her zunehmen, werden wir sowohl Trennung als auch Einheit in unseren Reihen erleben. Einige, die jetzt noch bereit sind zu den Waffen der Verteidigung zu greifen, werden in der echten Not offenbaren, dass sie nicht auf den Felsen gebaut haben. Sie werden der Versuchung nachgeben. Jene, die großes Licht und Vorrecht hatten, davon aber keinen Gebrauch gemacht haben, werden uns unter dem einen oder anderen Vorwand verlassen. Da sie die Liebe zur Wahrheit nicht empfangen haben, werden sie den Täuschungen des Feindes erliegen. Sie werden auf verführerische Geister und Lehren Satans achten und sich vom Glauben abwenden.« (Testimonies 6, 400, 401; Zeugnisse 6, 399)

Heute, vor der Verfolgung, ist nicht die Zeit für eine Zählung Israels. Viele heute scheinbar treue Gemeindeglieder, werden uns verlassen. Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Siehe, es kommt die Stunde und sie ist jetzt schon da, wo ihr euch zerstreuen werdet, jeder in das Seine, und mich allein lasst; aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.« (Johannes 16,32) Bald kommt die Zeit, in der wir alleine stehen werden, während andere fliehen. Wer meint, er könne in der kommenden Prüfung alleine stehen, der täuscht sich, es sei denn, er lernt es schon heute. Wer heute in eine Prüfung gerät, in der er sich allein gelassen fühlt, kann Gott dafür danken. Denn wenn er heute Treue lernt, ist er für die Zukunft besser gewappnet.
Wie steht es mit unseren Kindern – bringen wir ihnen bei, standhaft zu sein? Oder tun wir alles Mögliche, um ihnen das Leben in dieser Welt zu erleichtern? Passen sie sich jedem Druck von außen an oder lernen sie, zu ihren Grundsätzen zu stehen? Können sie allein ihren Mann oder ihre Frau stehen, wenn sie mal von den Eltern getrennt sind? Werden sie ein Daniel, ein Josef oder eine Esther der letzten Generation sein oder vernachlässigen wir unseren Auftrag als Eltern? »Irrt euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.« (Galater 6,7)

Der Höhepunkt

Freuen wir uns auf die Zeit, in der wir alleine stehen? Oder flößt uns der Gedanke Furcht ein? Folgende Aussage enthält eine Warnung für die Selbstsicheren und Ängstlichen: »Man kann sich unmöglich vorstellen, was die Kinder Gottes erleben werden, wenn sich die himmlische Herrlichkeit und eine Neuauflage der geschichtlichen Verfolgungen gegenseitig durchdringen werden. Dann werden Gottes Kinder in dem Licht wandeln, das vom Thron Gottes scheint. Durch die Engel Gottes wird eine ununterbrochene Verbindung zwischen Himmel und Erde bestehen.« (Testimonies 9, 16; vgl. Schatzkammer 3, 243; Zeugnisse 9, 20)

Diese Zeit himmlischer Herrlichkeit wird uns zum Zeugnisgeben ermutigen. Aber wir erfahren auch, dass sich die Verfolgung der Vergangenheit wiederholen wird und uns nicht klar ist, was auf uns zukommt.

»Eine ›Zeit der Drangsal, wie es noch keine gab‹, wird bald über uns hereinbrechen. Dann brauchen wir eine Glaubenserfahrung, die wir jetzt noch nicht besitzen und deren Aneignung vielen zu anstrengend ist. Oft kommen einem Probleme vorher viel größer vor, als sie es tatsächlich sind; dies trifft jedoch nicht auf die kommende Krise zu. Auch die anschaulichste Darstellung kann das Ausmaß der Feuerprobe nicht beschreiben. In jener Zeit der Prüfung muss jeder für sich selbst vor Gott stehen.« (Great Controversy, 622; vgl. Großer Kampf, 623)

Im selben Kapitel dieses grandiosen Buches werden uns drei einfache Hinweise gegeben, wie wir uns auf diese Notzeit vorbereiten können.

  1. Beten: »Machen wir uns heute mit Gott vertraut (Hiob 22,21), indem wir seine Verheißungen testen! Engel zeichnen jedes ernste und aufrichtige Gebet auf. Geben wir lieber selbstsüchtige Befriedigungen auf, als das Zwiegespräch mit Gott zu vernachlässigen! Mit Gott sind die tiefste Armut und die größte Selbstverleugnung besser als Reichtümer, Ehrungen, Bequemlichkeit und Freundschaft ohne ihn. Nehmen wir uns Zeit zum Beten! Wenn wir uns statt dessen von weltlichen Angelegenheiten vereinnahmen lassen, wird Gott vielleicht für Zeit sorgen, indem er uns unsere Götzen – Gold, Häuser oder fruchtbare Ländereien – wegnimmt.« (Ibid.; vgl. ebd.)
  2. Gottes Wort studieren: »Nur wer intensiv die Bibel studiert und die Liebe zur Wahrheit angenommen hat, wird gegen die gewaltige Täuschung immun sein, die die Welt in ihren Bann ziehen wird. Durch das Zeugnis der Heiligen Schrift werden sie den Betrüger trotz seiner Verkleidung erkennen. « (Great Controversy, 625; Großer Kampf, 626)
  3. Wie Jesus überwinden: »Jetzt, wo unser großer Hoherpriester die Versöhnung für uns erwirkt, sollten wir danach streben, in Christus vollkommen zu werden. Nicht mit einem Gedanken gab unser Retter der Macht der Versuchung nach … Er hielt sich an die Gebote seines Vaters und in ihm war keine Sünde, die Satan zu seinem Vorteil hätte nutzen können. Dies ist der Zustand, in dem sich jene befinden müssen, die in der Zeit der Drangsal bestehen wollen. Schon in diesem Leben gilt es, sich durch den Glauben an das versöhnende Blut Christi von der Sünde zu trennen. Unser mächtiger Heiland lädt uns ein, uns ihm anzuschließen, unsere Schwäche mit seiner Kraft, unsere Unwissenheit mit seiner Weisheit, unsere Unwürdigkeit mit seinen Verdiensten zu verbinden … Niemand kann diese Aufgabe vernachlässigen oder aufschieben, ohne sich in große Gefahr zu bringen.« (Great Controversy, 623; vgl. Großer Kampf, 623)

Wenn diese Prüfungen kommen, wollen wir nicht ängstlich zurückschrecken wie die Jünger. Folgen wir doch heute schon in den »kleinen« Prüfungen dem Lamm nach. Dann werden wir auch der großen Trübsalszeit mit den Worten begegnen können, die Jesus zu Petrus sprach: »Soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater gegeben hat?« (Johannes 18,11)

Gebetshilfen:

  1. Ein fester Ort – (Matthäus 6,6 und Thoughts From the Mount of Blessing, 84; Das bessere Leben, 71; Leben in Fülle, 81)
  2. Feste Gebetszeiten – (Psalm 5,3; 141,2; Education, 259; Erziehung, 259 Advent-Verlag; 214 Förderkreis)
  3. Laut beten, wo nur Gott uns hören kann – (Our High Calling, 130)
  4. Abschweifende Gedanken zurückholen – (Sanctified Life, 93; vgl. Das geheiligte Leben, 59)
  5. Über der Bibel und dem Geist der Weissagung beten – »Nicht alle, die den Sabbat halten, werden versiegelt. Unter ihnen sind viele, die anderen sogar die Wahrheit bringen, aber selbst kein Siegel auf die Stirnen gedrückt bekommen ... Ihnen fehlen Hingabe und Frömmigkeit. Auch haben sie keinen hohen Glaubensstand erreicht. Dadurch sind auch andere mit ihrem eigenen Stand zufrieden. Menschen mit begrenzter Urteilsfähigkeit sehen nicht immer, dass sie sich unweigerlich in Gefahr bringen, wenn sie sich die Menschen zum Vorbild nehmen, die ihnen so oft die Schätze des göttlichen Wortes aufgeschlossen haben. Jesus ist das einzig wahre Vorbild. Jeder muss jetzt selbst auf den Knien vor Gott die Bibel mit demütigem, lernbereitem und kindlichem Herzen durchforschen, wenn er wissen möchte, was der Herr von ihm erwartet.« (Testimonies 5, 213, 214; vgl. Schatzkammer 2, 57, 58; Zeugnisse 5, 223, 224)
  6. Beten und Glauben – Wenn du betest, so nimm Gott bei seinen Verheißungen. Erfülle die Bedingungen, damit er deine Gebete erhören kann und vertraue ihm, dass er dich liebt und nur dein Bestes will. (Education, 253; Erziehung, 255 Advent-Verlag, 209 Förderkreis)

Oft sind wir uns nicht sicher, ob Gott unsere Gebete erhören wird. Damit wiederholen wir aber Israels Sünde. »Denn das Wort der Verkündigung hat jenen nichts geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war. « (Hebräer 4,2)

Jesus hat uns versprochen: »Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden.« (Markus 11,24) Möge jeder von uns heute dem Lamm folgen, damit wir ihn verherrlichen und auf die kommende Krise vorbereitet sind.

Harvey Steck

Leicht gekürzt aus: Our Firm Foundation, Mai 2003

Aus der Zeitschrift "Unser festes Fundament" (4. Ausgabe 2004)

Herausgeber:
hoffnung weltweit e.V.
Postfach 1339
79373 Müllheim / Baden
Deutschland

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www.hoffnung-weltweit.de

 
 
 
 
 
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